Sarek Fahrt 07.08.2017-20.08.2017
Nordwärts, nordwärts woll´n wir ziehen, zu den Bergen und den Seen…
Mit diesem alten Pfadfinderlied auf den Lippen traten drei Leiter und ein Bruder eines Leiters die Reise in den hohen Norden an, um oberhalb des nördlichen Polarkreises im schwedischen Fjäll auf große Fahrt zu gehen. Das Ziel war der legendenumwobene und beinahe in völliger Abgeschiedenheit liegende Nationalpark Sarek, ein Hochgebirge mit Gletschern, schroffen Felsen, Moos und Heidekraut, wilden Blumenwiesen, tosenden Flüssen und tief eingeschnitten Tälern, geformt durch in ferner Vergangenheit liegenden Eiszeiten. Mit Zügen, Bussen und Fähren mussten ganze Länder und Meere durchquert werden, um dieses Land wilder und schöner Natur zu erreichen. Schwer bepackt und mit freudiger Erwartung ging es los, ein Tagesmarsch mit etlichen Kilometern lag hinter uns, bis wir endlich die Grenze zum Sarek erreichten. Über Hochebenen und durch Flüsse, an Berghängen entlang, über grüne Wiesen, steinige Geröllfelder und vorbei an türkisblauen, funkelnden Seen trugen uns unsere Füße. Nicht immer war es ungefährlich, mussten wir doch gegen starke Strömung, wacklige Steine, dichtes Gestrüpp und sumpfigen Boden ankämpfen. Viele Rentierherden kreuzten unseren Weg. Leichtfüßig und gelassen durchstreifen sie den Fjäll und mit jeder Begegnung fühlte man sich einmal mehr zu Gast in der unumstrittenen Heimat dieser majestätischen Tiere. Eisiger und oft starker Wind, Regen, Nebel und auf den Gipfeln sogar Schnee begleiteten uns viele Tage und ließen uns nicht vergessen, das wir in arktischen Regionen unterwegs waren. Eines Morgens flog uns frühmorgens bei 3°C und peitschendem Wind & Regen unser Biwak über dem Kopf weg. Umso glücklicher und erleichterter waren wir als am nächsten Tag endlich die Sonne durch die dichten Wolken brach und uns wohlige Wärme durchströmte. Wir nutzten jeden Sonnenstrahl, um nassgewordene Ausrüstung zu trocknen… Doch neben allen Herausforderungen, denen wir gegenüberstanden, konnten wir nie aufhören zu staunen über die atemberaubende und nicht in Worte zu fassende Schönheit dieser rauen Landschaft. Momente, die wir tief in unseren Herzen vergraben und an die wir uns sehr lange erinnern werden.
Norden ist unser Glück, und in uns bleibt nur die Erinnerung zurück…
skalde

Gewaltige Flüsse...

Nachdem unser Nachlager weggeweht wurde, ein Gruppenbild bei Regen, Sturm und Kälte...

Gletscher...

Ein bisschen Pfadfinderromantik...

und das Wetter. Im Hintergrund, das dunkle Tal...

und Rentierherden...

Schwierige und kalte Flussüberquerungen...

Höhenmeter...

Schneebedeckte Gipfel...

Dort liegt unser Ziel, der Sarek ...

Planungen und Kartenstudium...

Dabei hatten wir mit so einigen Herausforderungen zu kämpfen...

Sumpfiges Gelände...

Unsere Fahrtengemeinschaft mit Blick in die Ferne...

Riesige Seenlandschaften...

Bezaubernde Ausblicke...

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