Endlich war es soweit: die Wildkatzen, das Pfadfinder-Mädchenteam, zog los, um die „Wildnis“ zu erkunden und zu zeigen, dass sie keine Kätzchen mehr sind. Bei hervorragendem Wetter und mit dem Zug (gerade noch so erreicht) ging es los südlich von Berlin am Bahnhof von Thyrow. Dann ging es munter durch die Wälder mit schwerem Gepäck. Da kann man es kaum erwarten, etwas zu essen, damit der Rucksack leichter wird 😉
Nachmittags wurde der Biwak aufgeschlagen, Wasser geholt und zur Feier des ersten überstandenen Tages gab es Spaghetti Bolognese. Der nächste Morgen begann mit einem Schreck – verursacht durch eine große, grüne Raupe, die sich hartnäckig an einem der Rucksäcke verhakt hatte und beim Berühren mit dem Hinterteil schlug. Da brauchte es schon zwei Stöcke, um sie zu entfernen. Aber weiter ging es: Kurz Hallo gesagt bei der örtlichen Bäckerei – unseren „Gastgebern“, den der Wald zum biwaken gehört – nachmittags kamen wir endlich am Seddiner See an. Dort wurde erstmal ausgiebig gebadet und danach der richtige Schlafplatz gesucht. Der ließ ein wenig auf sich warten, aber fand sich schließlich am Teufelssee, wo wir gleich die Gelegenheit nutzten, um nochmal zu baden. Da soll nochmal einer sagen, Katzen wären wasserscheu! Anschließend gab es Abendessen mit Seeblick und eine Nacht auf sehr weichem Moosboden. Der nächste Tag begann mit einem Frühstück und Andacht am See, bevor es dann zum Bahnhof in Neu Seddin ging – und von da aus schon wieder zurück nach Berlin. Kurz war’s – aber sehr schön!
Janice (Stammwart)

Mjam, Spaghetti...

Halt mal die Sonne fest...

Frisch gebadet...

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